Drucksensoren - Differenzdruck
Messung in Gasen von -100 bis +500 kPa

Mikromechanik Hybrid-Aufbau

  • Hohe Genauigkeit
  • EMV-Schutz besser 100 Vm-1
  • Temperaturkompensiert

Anwendung

Der Sensor dient zur Messung des Differenzdrucks zwischen dem Saugrohrdruck des angesaugten Luftstroms von Verbrennungsmotoren und einem Referenzdruck, der durch einen Schlauch herangeführt wird.

Aufbau und Funktion

Das piezoresistive Drucksensorelement und eine geeignete Elektronik zur Signalverstärkung und Temperaturkompensation sind auf einem Siliziumchip integriert. Der gemessene Druck wirkt auf die Rückseite der Siliziummembran. Der Referenzdruck wirkt von oben auf die aktive Seite der Siliziummembran. Durch ein geeignetes Beschichtungsverfahren sind beide Seiten gegen die im Saugrohr auftretenden Gase und Flüssigkeiten beständig.

Einbauhinweis

Der Sensor ist für den Anbau an eine ebene Fläche am Saugrohr von Kraftfahrzeugen ausgelegt. Der Druckstutzen ragt ins Saugrohr und wird durch einen O-Ring zur Atmosphäre abgedichtet. Durch einen geeigneten Einbau (Druckentnahmestelle oben am Saugrohr, Druckstutzen nach unten geneigt usw.) ist sicherzustellen, dass sich kein Kondensat in der Druckzelle oder in der Referenzöffnung ansammelt. Generell ist der Einbau so vorzunehmen, dass sich im Sensor und im Druckschlauch keine Flüssigkeiten ansammeln können. Wasser im Sensor führt beim Gefrieren zu Funktionsstörungen.

Empfehlung für die Signalauswertung

Der elektrische Ausgang des Drucksensors ist so ausgelegt, dass durch eine geeignete Beschaltung in der nachfolgenden Elektronik Fehlfunktionen durch Kabelunterbrechungen oder Kurzschlüsse erkannt werden können. Für die Fehlerdiagnose sind die außerhalb der Kennlinienbegrenzung liegenden Diagnosebereiche vorgesehen. Schaltungsbeispiel zur Erkennung aller Fehlerfälle über Signal außerhalb der Kennlinienbegrenzung.