Luftmassenmesser
- Heißfilm-Luftmassenmesser
Typ HFM 7
Anwendung
Um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, müssen bei Verbrennungsmotoren die Schadstoffe im Abgas minimiert und der Verbrennungsvorgang optimiert werden. Hierzu müssen Luft und Kraftstoff in einem genau definierten Verhältnis gemischt werden. Es ist somit nötig, den Luftmassendurchfluss exakt zu erfassen und als elektrisches Signal der Regel- und Steuerelektronik zu übermitteln. Weitere Anwendungen ergeben sich in Mess-, Prüf- und Steuergeräten für Verbrennungsanlagen aller Art und in speziellen Gasmotoren. Denn die Luftmassenmesser sind mit entsprechender Kalibrierung auch dazu geeignet den Massendurchfluss nahezu aller nicht aggressiven Gase zu erfassen.
Aufbau
Luftmassenmesser bestehen aus einem Messrohr in welches der Steckfühler mit dem Sensorelement eingeführt wird. Das Messrohr hat je nach Anforderungen an den Messbereich unterschiedliche Abmessungen. Entsprechend dem erforderlichen Luftdurchsatz gibt es Messrohre unterschiedlicher Größe und Ausprägung. Prinzipiell ist es auch möglich, den Steckfühler unmittelbar im Ansaugweg, wie z. B. im Luftfiltergehäuse oder im Ansaugstutzen, zu integrieren. Das Sensorelement befindet sich im Luftstrom (Messkanal) des Steckfühlers als Element einer Wheatstone´schen Brücke. Die Anordnung ist so gestaltet, dass der unvermeidliche Schmutzbefall die Umströmung des Sensors nicht beeinflusst. Damit entfällt ein Freibrennvorgang, wie er bei den früheren Hitzdraht-Luftmassenmessern vor jedem Neustart nötig war.
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